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Gedenken an den Mauerbau

Zum 61. Mal jährt sich heute der Tag, an dem die DDR-Führung mit dem Bau der Berliner Mauer begann. Die CDU Thüringen setzte aus diesem Anlass erneut ein Zeichen der Erinnerung an das SED-Unrechts-Regime.

Der Landesverband und der Kreisverband Erfurt legten dazu an der Gedenkstätte Andreasstraße in der Erfurter Altstadt einen Kranz nieder. Der Kreisvorsitzende Dr. Wolfgang Weisskopf verwies in seiner Begrüßung auf das große Leid durch die Teilung von Land und Menschen, insbesondere die auseinandergerissenen Familien.

Der CDU-Landesvorsitzende Christian Hirte sagte in seiner Rede: "Freiheit, Grundrechte und Wohlstand sind auch heute noch nicht selbstverständlich." Er stellte auch Parallelen zum Krieg gegen die Ukraine heraus: "Beiden Ereignissen liegt letztlich die Angst vor einer freiheitlichen Gesellschaft zugrunde. Putin sieht im Westen keine militärische Bedrohung, sondern eine attraktivere Gesellschaft, mit der sein Regime nicht mithalten kann."

Als besonderer Gast war Matthias Büchner, Bürgerrechtler und Mitglied des 1. Thüringer Landtags, geladen. Er mahnte, Gefahren für die Demokratie gehen nach wie vor von der extremen Linken wie Rechten aus. In diesem Zusammenhang kritisierte er, dass die Linkspartei ihr Verhältnis zur SED noch immer nicht eindeutig geklärt habe.